Tonalität

 

Weil diese Suche nach solch einem Ort, der Heimat, so greifbar und für unsere Figuren so existentiell ist, haben wir uns für einen realitätsnahen Ton der Geschichten entschieden. Die Bildästhetik soll rau sein. Ein bewusster Einsatzwechsel von Handkamera und fester Kamera, sowie die Arbeit mit natürlichem Licht, sollen die Charaktere in ihrer Umgebung noch stärker einfangen. So werden wir nur an Originalschauplätzen in Berlin drehen.

 

Die Serie soll in erster Linie unterhalten. Die Suche der Protagonisten ist also keine permanente Last und Depression. Es ist vielmehr ein manchmal komisches, manchmal dramatisches, manchmal tragisches und manchmal auch skurriles Wechselspiel von Wahrnehmungen und Werten.

 

Wir erzählen eine Familienserie. Also sind die Figuren nicht nur durch das Setting, sondern auch durch Blut, gemeinsame Werte, gemeinsame Geschichte, eine gemeinsame Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbunden. So wird auch jede 2er-Szene vor Spannung knistern, denn unsere Figuren sind emotional abhängig voneinander. Jeder individuelle Konflikt und positive Moment hat eine tief gehende Auswirkung auf jede andere Figur unseres Ensembles. Das Dilemma eines Protagonisten und die Konflikte in der Familie sollen für jeden nachvollziehbar, zutiefst menschlich, sein - gleichzeitig aber glaubwürdig aus diesem Milieu stammen.

 

Keine andere Stadt wie Berlin ist in der Lage, auf engstem Raum einen derart breiten Querschnitt der deutschen Gesellschaft widerzuspiegeln. Kreuzberg ist bis heute für viele ein Mysterium - ein Schmelzziegel von allem Guten und Schlechten, was in Deutschland passiert.

 

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